Alles über mich und meinen Hund

Hi, ich bin Alex und schon als kleiner Junge auf den Mops gekommen. Nein, ich spreche hier weder vom Berliner Rollmops, den ich allerdings für mein Leben gerne verspeise, noch von der weiblichen Oberweite, sondern von der englischen Hunderasse, dem Mops. Meiner heißt Conan, ist 3 Jahre alt, hat ein rabenschwarzes Fell mit einem kleinen weißen Fleck auf der rechten Pobacke und liebt Gummibärchen. Somit haben wir die gleiche Vorliebe und wenn ich nicht aufpasse und wieder mal eine offene Tüte herumliegen lasse, dann braucht Conan weniger als 1 Minute, um diese leer zu futtern. Und das Ende vom Lied sind dann Bauchschmerzen und schlaflose Nächte für Hund und Herrchen.

Kindheitserinnerungen

Ein Leben ohne die treuen Vierbeiner kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, denn seit ich auf der Welt bin, und das ist bereits seit 28 Jahren der Fall, gehören Hunde bei uns zur Familie. Zahlreiche Kindheitserinnerungen sind dabei fest mit unseren Familienhunden, den zwei Bernhardinern Cara und Marley, verbunden. Wenn ich Angst hatte, bin ich mit ihnen unter die Bettdecke gekrochen, wenn ich nicht alleine spielen wollte, habe ich mit ihnen Wettrennen auf der großen Wiese vor unserem Haus gemacht, wenn ich hungrig war, haben sie ihr Futter mit mir geteilt, ganz zum Leidwesen meiner Eltern, und wenn ich traurig war, habe ich mich bei ihnen ausgeheult. Wer braucht da noch Mama und Papa?

Wusstet ihr übrigens, dass eine Person mit Hund dreimal so attraktiv für einen potentiellen Partner ist, als ohne? Hat bei mir allerdings bisher noch nicht so gefruchtet, obwohl meine erste Freundin, da war ich stolze 6 Jahre alt, mich, glaube ich, nur so toll fand, weil ich ganz alleine/in Hundebegleitung mittags zum Bäcker gehen durfte und dort immer was Süßes von der netten Bäckersfrau bekam.

Mein Leben heute

Vor acht Jahren zog es mich schließlich von meinem beschaulichen Heimatörtchen Arnsdorf, das liegt in der Nähe der Stadt Radeberg und rund 15 Kilometer von Dresden entfernt, in die sächsische Landeshauptstadt. Grund war mein Webdesign-Studium an der Fachhochschule Dresden. Ich wäre ja am liebsten Hundeflüsterer geworden, die Ausbildung gab es allerdings nicht. Vom idyllischen Landleben in einem Dörfchen mit nicht mal 5.000 Einwohnern hatte ich zu diesem Zeitpunkt genug und wollte endlich die große weite Welt erleben. So kam mir Dresden zumindest mit 20 vor. Während meines 4-jährigen Studiums teilte ich mir eine Wohnung mit zwei tollen Studienfreunden und zwei ebenso tollen Möpsen. Hier erfuhr ich alles, was man über Möpse wissen muss und seit diesem Zeitpunkt war mir klar, dass für mich, sollte ich mir jemals einen eigenen Hund zulegen, auch nur ein Mops in Frage kommt. Intelligent, ausgeglichen, fröhlich und robust – diese Hunderasse hatte es mir sofort angetan. Und so kam Conan vor 3 Jahren in mein Leben und ebenso in meine erste eigene Wohnung.