May 16, 2017

Dem Film verfallen

Neben meinem Hund gilt meine zweite große Leidenschaft dem Film, wenn ich dazu Zeit habe und nicht gerade den ganzen Tag hart arbeit. Ob auf der Kinoleinwand oder auf dem Fernsehbildschirm spielt dabei keine Rolle. Meine Videosammlung, mit der ich sicher den einen oder anderen beeindrucken könnte, umfasst mittlerweile fast 2400 Filme zahlreicher Genres.

Die Berlinale, die jeweils zu Beginn jeden Jahres in Berlin stattfindet, ist daher ein Pflichttermin für mich. Gut, dass Dresden nicht so weit entfernt ist. 2015 war ich aber auch schon einmal auf dem Internationalen Filmfestival in Cannes und zweimal auf den Internationalen Filmfestspielen in Venedig.

Lieblingsfilme

Wie man sich wohl am Namen meines Hundes denken kann, gehört der Film „Conan der Barbar“, ein Klassiker aus dem Jahr 1982, mit zu meinen Lieblingsfilmen. Den Fantasy-Film, der in Spanien gedreht wurde, habe ich sicher bereits 50 Mal, wenn nicht sogar noch öfter, angeschaut. Auch die Fortsetzung mit dem Titel „Conan der Zerstörer”, der zwei Jahre später ausgestrahlt wurde, gehört zu meinen Favoriten. Ganz allgemein bin ich ein großer Fan von Fantasy-Filmen. Dazu gehören auch „Son of Dragon“ aus dem Jahr 2006 und Dragons 3D von 2013, der französische Film „Parking“ von 1985 und „ Marvel’s Man Thing” aus dem Jahr 2015. Besonders historische Fantasy-Filme haben es mir angetan, denn ich liebe Geschichte. Während meines Webdesign-Studiums habe ich abends in Dresden im UFA Kristallpalast Kino als Platzanweiser gejobbt. Nicht gerade der aufregendste Job, aber immerhin habe ich jeden Monat Freikarten bekommen und konnte mir somit allen neuen Kinohits umsonst anschauen.

Lieblings-Schauspieler

Der Österreicher ist vielleicht nicht jedermanns Sache, doch für mich gehört Arnold Schwarzenegger zu meinen favorisierten Schauspielern. „Conan der Barbar“, in dem er die Hauptrolle Conan gespielt hat, hat den Grazer übrigens als Filmschauspieler weltbekannt gemacht. Er ist zwar nicht gerade der Wortgewandteste, doch mich beeindruckt immer sein besonderes Bemühen, alle Filmszenen, so gefährlich sie auch sein mögen, selbst und ohne Double zu spielen. Als Vorbereitung auf die Rolle des „Conan“ ließ er sich übrigens ein halbes Jahr lang in Kendo und Schwertkampf unterrichten. Damit war es ihm möglich, in rund 90 Prozent aller Filmszenen ohne Doubles auszukommen. Das finde ich mutig, auch wenn er 1983 für die Goldene Himbeere in der Kategorie „Schlechtester Schauspieler“ nominiert wurde. Mein ganzer Stolz ist übrigens ein persönliches Autogramm mit Widmung von Arnold und ein Foto von uns beiden, das auf der Berlinale aufgenommen wurde. Dieses ziert seitdem ordentlich eingerahmt meine Wohnzimmerwand, an der bereits zahlreiche Schauspieler-Autogramme ihren Platz finden.

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