May 8, 2017

Was man über Möpse wissen sollte

Es heißt, ein Leben ohne Hund sei sinnlos, so jedenfalls ein Zitat von Loriot. Dem kann ich nur zustimmen. Ich möchte zumindest nicht mehr auf einen verzichten – also, liebe Damenwelt, aufgepasst: Wer mich möchte, der bekommt mich nur im Doppelpack mit einem Mops.

Herkunft und Geschichte

Die englische Hunderasse stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Kaiserreich China. Dort wurde sie vor über 2000 Jahren vermutlich aus doggenartigen Hunden des Mastiff-Typs herausgezüchtet. Der Mops wurde auch Kaiserhund genannt, da es das Privileg des Kaisers war, einen zu besitzen. Im 16. Jahrhundert kam der Mops wohl per Handelsschiff nach Holland und fand dort direkt zahlreiche Anhänger im Königshaus. Von dort ging es weiter nach England und im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte sich der Mops zum beliebtesten Begleithund in Europa. Nicht selten sieht man ihn daher auf Gemälden oder findet ihn in Geschichten und Liedern wieder.

Der deutsche Name Mops leitet sich übrigens vom niederländischen Wort „mopperen“ ab, was „brummen“ bedeutet. Dies bezieht sich auf sein geräuschvolles Atmen.

Aussehen und Wesen

Typisch für den Mops ist sein weich-glänzendes, glattes und kurzes Fell. Dieses findet man in verschiedenen Farben. Entweder einfarbig schwarz oder silbergrau oder in verschiedenen Nuancen von apricot bis weißgelb. Besonders kennzeichnend sind vor allem der große, runde Kopf, die etwas vorstehenden Augen, kurze Ohren, die vielen Falten und sein Ringelschwanz. Er ist stämmig und mit maximal 32 Zentimetern Schulterhöhe der perfekte Stadthund, der in jeder noch so kleinen Wohnung einen Platz findet.

Ganz allgemein gelten Möpse als äußerst friedfertige Rasse, ohne Aggressionen, die somit auch mit anderen Tieren oder kleinen Kindern bestens zusammenleben kann. Dumm, faul, träge, fett – das sind hingegen Vorurteile, die absolut nicht stimmen. Ein Ausdauersportler wird er zwar nie werden, allerdings ist der Mops eigentlich eher verspielt, neugierig, voller Tatendrang und lebhaft als träge und faul. So wird er höchstens, wenn seine Besitzer ihn dazu machen. Er neigt nämlich zu Übergewicht und somit ist eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig.

Von seinem Charakter her gleichen mein Conan und ich uns somit ganz schön. Außerdem sind wir beide ziemlich dickköpfig und nicht selten stellen wir uns gerne mal taub. Das Wesen eines Mops wird zudem als intelligent, würdevoll und charmant beschrieben. Eigenschaften, die auch auf mich selbst zutreffen. Und noch etwas haben wir beide gemeinsam: Wir schauen gerne gemeinsam Filme im Fernsehen an. Mein Conan ist einfach der perfekte Freund und wir ergänzen uns prima.

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